Fernblick im Münsterland

Eine markante Geländestufe – die Terrassenkante – markiert den Übergang von der Emsaue zur höher gelegenen Emsterrasse und damit die äußerste Überschwemmungsgrenze. Ein „Sichtfenster“ im Wald gewährt einen schönen Blick in das unterhalb liegende Emstal.

Die Terrasse ist das Ergebnis der letzten Eiszeit. Die Ems lagerte in ihrem breiten „Urstromtal" zunächst mächtige Sandmassen ab. Als das Klima später wieder wärmer wurde, bahnte sich der Fluss einen Weg durch den Sand und schuf in mehreren Phasen die heutige Aue. 

Alte mächtige Eichen und einzelne Buchen säumen als weithin sichtbare Landmarken den Fuß der Terrassenkante. Knorrige Eichen prägen auch den umgebenden naturnahen Wald.