Aus der Mitte an den Rand

Bis zum Jahr 1895 befand sich der „Totenacker“ der Pfarrei St. Servatius direkt neben der Kirche.  Dann entschied der Gemeinderat, am Ortsrand einen neuen Friedhof anzulegen. Im Vergleich zu vielen anderen Pfarreien vollzog sich dieser Schritt relativ spät. Schon seit Mitte des 18. Jahrhunderts gab es Bestrebungen, die Toten aus Platzgründen, aber auch wegen hygienischer Bedenken, aus dem bebauten Bereich zu verbannen. In der Praxis erwies sich dies oft als schwierig, weil die Bevölkerung sich gegen eine Verlegung sperrte.