Hart an der Kante - Emsaue zwischen Hembergen und Emsdetten

Fast die gesamte Emsaue im Regierungsbezirk Münster steht unter Naturschutz. Die Grenze der Aue markiert eine markante Geländestufe, die so genannte Terrassenkante. Sie ist oft mit einem schmalen Waldstreifen aus Buchen und Eichen bewachsen.

Zwischen Hembergen und Emsdetten führt der EmsRadweg entlang der „Auenkante“. Wenn nicht gerade Hochwasser herrscht, versteckt die Ems sich in ihrem Bett. Lediglich Weidengebüsche am Ufer verraten ihren Lauf. Die Ems hat sich seit ihrer Begradigung immer tiefer in den sandigen Untergrund eingegraben. Ein Aussichtsturm ermöglicht dennoch den Blick auf den Fluss. Mit etwas Glück lässt sich in der Aue eine Rohrweihe bei der Nahrungssuche beobachten. Sie brütet in der Emsaue in Schilfbeständen, die auch anderen Vögeln wie dem Schwarzkehlchen Lebensraum bieten. Ein anderer Auenbewohner ist die Nachtigall, die ihren betörenden Gesang gut versteckt im dichten Gebüsch vorträgt, manchmal sogar direkt neben dem Turm.

Hohlwege durchschneiden die Terrassenkante und führen in die Aue. Einige Nebenbäche der Ems bahnen sich ihren Weg zum Fluss. Ihre naturnahen Bachtäler vervollständigen das Bild einer überaus vielfältigen Auenlandschaft.   

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Mehr Infos bei:  Biologische Station Kreis Steinfurt