Kloster und Kulturlandschaft - Ems bei Bentlage

Das 1437 gegründete Kloster Bentlage gehört zu den am besten erhaltenen Klosteranlagen in Westfalen. Kaum verändert hat sich auch die historische Kulturlandschaft rund um das Kloster, wie ein Vergleich mit historischen Karten zeigt. Die Mönche gestalteten die Landschaft über Jahrhunderte nach ihren Bedürfnissen. Die Wiesen, Wälder, Äcker und Fischteiche rund um das Kloster lieferten alles, was sie zum Leben brauchten. Der Bentlager Busch, einer der ältesten Wälder entlang der Ems, weist noch Spuren der alten Hudewirtschaft auf, bei der die Bauern die Schweine zur Eichel- und Bucheckernmast in den Wald trieben.

Die Wiesen sind heute größtenteils drainiert. Während der Mahd finden sich oft Weißstörche aus dem benachbarten Naturzoo Rheine ein, um sich die aufgescheuchten Mäusen und Frösche einzuverleiben.  

Das Kloster selbst ist heute ein Zentrum für zeitgenössische Kunst. Unweit des Klosters ist die Saline Gottesgabe eine weitere kulturhistorische Besonderheit am Ende des westfälischen Teils des EmsRadweges. An den beiden Gradierwerken wachsen Pflanzen, die sonst in den Salzwiesen entlang der Küste zu Hause sind.

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