Die Ems und Europa

Euro­pa wächst zusam­men – nicht nur durch offe­ne Gren­zen und eine gemein­sa­me Wäh­rung. Die Mit­glied­staa­ten über­neh­men auch gemein­sam Ver­ant­wor­tung für Natur und Umwelt. So wird die Ems gleich durch meh­re­re EU-Richt­li­ni­en ins euro­päi­sche Licht gerückt.

Fast die gesam­te Emsaue ab dem Kreis Waren­dorf bis zur Mün­dung in den Dol­lart ist als aus­ge­wie­se­nes Flora-Fauna-Habi­tat- (FFH-) Gebiet Teil eines zusam­men­hän­gen­den Netz­wer­kes beson­de­rer Schutz­ge­bie­te zur Bewah­rung des euro­päi­schen Natur­er­bes. Die­ses Netz­werk trägt den Namen „NATURA 2000“. Es umfasst alle im Rah­men der FFH- und Vogel­schutz­richt­li­nie gemel­de­ten Gebiete.

In den NATURA 2000-Schutz­ge­bie­ten genie­ßen bestimm­te Arten und Lebens­räu­me den stren­gen Schutz der EU. Die Mit­glieds­staa­ten tra­gen eine beson­de­re Ver­ant­wor­tung dafür, dass sich der Erhal­tungs­zu­stand die­ser Lebens­räu­me und Arten nicht verschlechtert.