„Magere“ Wiesen – Lebensraum und Blütentraum

Die städ­ti­schen Wie­sen im Emsauen­park wer­den seit vie­len Jah­ren nicht mehr gedüngt. Das Ergeb­nis ist mage­res, blü­ten­rei­ches Grün­land. Mager ist aller­dings nur der Boden: Über­aus üppig ist die Viel­falt an Pflan­zen und Tie­ren, die hier leben!

Der bunte Blü­ten­flor, der die Wie­sen im Som­mer über­zieht, erfreut nicht nur das Auge, son­dern bie­tet einer arten­rei­chen Insek­ten­welt Nah­rung im Über­fluss. Das große Ange­bot an unterschied­lichen Nektar­ und Fut­ter­pflan­zen schafft ein wah­res Para­dies für Heu­schre­cken, Schmet­ter­lin­ge, Käfer und Spin­nen. Von die­ser Viel­falt pro­fi­tie­ren wie­der­um viele Vögel, Klein­säu­ger oder Eidechsen.

Inten­siv genutz­te Wie­sen dage­gen sind ein­heit­lich grün und arten­arm. Die bun­ten Farb­tup­fer feh­len und weni­ge Grä­ser haben die Ober­hand. Die engen Nut­zungs­in­ter­val­le machen den Bewoh­nern das Leben zusätz­lich schwer.